Ökumenische Studien zur Predigt (ÖSP)


 

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Unbekannt
Predigen im Kontext von Agnostizismus und Atheismus
 

Ursula Roth/ Jörg Seip/ Bernhard Spielberg (Hgg.)

Unter denen, die eine Predigt hören, sind häufig auch solche, die sich selbst als agnostisch oder atheistisch begreifen und dem christlichen Glauben teils skeptisch-kritisch, teils interessiert-fragend gegenüberstehen. In besonderem Maße gilt das für Weihnachtsgottesdienste, Kasualgottesdienste, Gottesdienste in touristisch attraktiven Kirchenräumen oder Rundfunk- und Fernsehgottesdienste. Welche Konsequenzen hat diese Beobachtung für das Verständnis der Predigt? Wie verändert sich die Aufgabe der Predigt dadurch? Mit kommentierten Werkstücken zu Praxisbeispielen, die explizit auf religiös indifferente Hörerinnen und Hörer zugeschnitten sind.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 280 Seiten, Klebebindung
Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-7698-2167-3


 

 

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Sündenpredigt 

Michael Meyer-Blanck / Ursula Roth / Jörg Seip / Bernhard Spielberg  (Hgg.)

Die Sünde ist heute nur noch selten Thema einer Predigt. Nicht ohne Grund! Denn die Sündenpredigt steht im langen Schatten einer Geschichte von Restriktion und Bevormundung. Dieser Band hilft PredigerInnen, auf neue Weise sensibel und sprachfähig für die Sünde zu werden. Dazu richtet er den Blick auf die Gegenwartskultur und setzt sich historisch und systematisch mit dem Phänomen Sünde auseinander. Predigtbeispiele öffnen Perspektiven für die homiletische Praxis.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 396 Seiten, Klebebindung
Erschienen: 2012
ISBN: 978-3-7698-1964-9


 

 

Homiletische Präsenz.
Predigt und Rhetorik

Michael Meyer-Blanck / Jörg Seip / Bernhard Spielberg  (Hgg.)

Wer nach längerer Zeit wieder einmal einen Gottesdienst besucht, der erlebt nicht selten eine mutlose Predigt, die abgelesen zu sein scheint. Ein Grund dafür ist die marginale Behandlung der Rhetorik in der Ausbildung und der anschließenden beruflichen Begleitung der Priester. Band 7 der "Ökumenischen Studien zur Predigt" widmet sich aus der Perspektive von unterschiedlichen Disziplinen der "Homiletischen Präsenz", einem Wort, das zu einem Leitbegriff für die grundsätzliche Bestimmung des Verhältnisses von Predigt und Rhetorik werden kann.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 268 Seiten, Klebebindung
Erschienen: 2010
ISBN: 978-3-7698-1805-5


 

 

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Jugend und Predigt.
Zwei fremde Welten?

Michael Meyer-Blanck / Ursula Roth / Jörg Seip (Hgg.)
[Inhaltsverzeichnis] [Leseprobe]

Langweilig, weltfremd, uninteressant – wenn Jugendliche nach ihren Erfahrungen mit dem Predigthören befragt werden, fällt das Urteil über die kirchliche Predigtkultur mitunter sehr kritisch aus. Und so mancher Prediger hat wohl schon vor der Aufgabe resigniert, auch die Aufmerksamkeit junger Gottesdienstbesucher für seine Predigt zu gewinnen. Umso erstaunlicher ist es, dass die homiletische Fachdebatte der vergangenen Jahre diesem Phänomen nie grundsätzlich nachgegangen ist. Die Beiträge des vorliegenden Bandes suchen nun aus verschiedenen Blickrichtungen einen ersten Zugang zu den Schnittstellen zeitgenössischer Jugendkultur und gegenwärtiger Predigtkultur. Überlegungen aus der empirischen Predigttheorie tragen dazu ebenso bei wie Erfahrungsberichte jugendlicher und ehemals jugendlicher Predigthörerinnen und Predigthörer.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 322 Seiten, Klebebindung
Erschienen: 2008
ISBN: 978-3-7698-1699-0


 

 

kontrapunkte

Kontrapunkte.
Katholische und protestantische Predigtkultur

Erich Garhammer / Ursula Roth / Heinz-Günther Schöttler (Hgg.)

[Inhaltsverzeichnis] [Leseprobe]

Was verbindet die katholische und die protestantische Predigt, was trennt sie? Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen verschiedenen Aspekten dieser Frage nach. Dabei waren Gottesdienst-, Amts- und Kirchenverständnis jeweils mit bedacht. So ergibt sich ein komplexes Profil der beiden Predigtkulturen. Und der Abstand zwischen katholischem Ambo und protestantischer Kanzel wird neu vermessen.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 367 Seiten, Klebebindung
Erschienen: München 2006
ISBN: 978-3-7698-1569-6


 

 

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Sonntäglich.
Zugänge zum Verständnis von Sonntag, Sonntagskultur und Sonntagspredigt,
Festschrift Ludwig Mödl

Ursula Roth/ Heinz-Günther Schöttler/ Gerhard Ulrich (Hgg.)

Sonntag für Sonntag wird gepredigt. Die sonntägliche Predigt ist das, was jede Woche der Fall ist. Und doch versteht sie sich deshalb noch nicht von selbst. Die Wochenendkultur hat sich verändert, die Kirchenbindungen und mit ihnen die Gewohnheiten des Gottesdienstbesuches wandeln sich.
In mehreren Themenkreisen suchen und erproben die Beiträge daher Zugänge zum Verständnis von Sonntag, Sonntagskultur und Sonntagspredigt. Biblisch-theologische und kirchenhistorische Überlegungen kommen dabei ebensozu ihrem Recht wie Reflexionen sozialwissenschaftlicher, liturgiewissenschaftlicher und homiletischer Couleur. Predigten und praxisbezogene Berichte beschließen den Band.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 384 Seiten, Klebebindung
Erschienen: München 2003
ISBN: 978-3-7698-1454-1


 

  

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Zwischen Schwellenangst und Schwellenzauber.
Kasualpredigt als Schwellenkunde

Erich Garhammer / Heinz-Günther Schöttler / Gerhard Ulrich (Hgg.)

"Hineingesprochen in die eigene Lebensgeschichte erschließt sich die Botschaft": unter diesem Vorzeichen setzen sich Homiletiker/-innen beider Konfessionen mit der Herausforderung "Kasualpredigt" auseinander. Einer homilietischen Theoriebildung folgen praxisorientierte Beiträge zu den Predigtanlässen Taufe, Trauung, Beerdigung, Jugendweihe, Konfirmation und Firmung. Den pragmatischen Abschluss bilden konkrete Predigtbeispiele zu den erarbeiteten Themen. Mit Beiträgen von Peter Cornehl, Michael N. Ebertz, Wilhelm Gräb, Peter Kohl, Christian Fechtner, Urlike Wagner-Rau, Michael Schibilsky, Konrad Baumgartner, Petra Roth, Reinhard Hauke, Wolfgang Grünberg, Matthias Scharer, Jürgen Erdmann und Ludwig Mödl.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 264 Seiten, Klebebindung
Erschienen: München 2002
ISBN: 978-3-7698-1355-5


 

 

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Das Evangelium ist eine Kraft Gottes.
Die Predigt in den kulturellen Räumen der Gesellschaft
, Festschrift Rolf Zerfaß

Mödl, Ludwig/ Schöttler, Heinz G/ Ulrich, Gerhard

Die Pluralität der heutigen Gesellschaft manifestiert sich in einer Vielzahl kultureller Milieus und Szenen. Als Relevanzsysteme bestimmen sie das Bewußtsein, aber auch die Sprache der Menschen in unterschiedlicher Intensität. Menschen „bewohnen" nicht nur eine dieser Welten, sondern mehrere gleichzeitig, und ab und zu „bewohnen" sie – vielleicht – auch den Raum „unter den Kanzeln". Kann da der Kommunikationsprozeß „Predigt" überhaupt noch gelingen? Die Arbeitsgemeinschaft für Homiletik hat auf ihrem Trierer Kongreß im September 1998 der Dynamik des Evangeliums in den kulturellen Räume der Gesellschaft nachgespürt. Diese Dynamik transzendiert den kirchlich-konfessionellen Bereich und läßt sich nicht verein-nahmen, weder in den vielfältigen kulturellen Räumen der modernen Gesellschaft noch im kirchlichen Milieu. Es gilt daher, den Blick für all das zu schärfen, was ohne und außerhalb unseres kirchlichen Bereichs aus der dem Evangelium innewohnenden Kraft Gottes heraus lebendig ist: „Denn das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die jeden, der glaubt, rettet" (vgl. Röm 1,16). Neben den Hauptreferaten der Tagung erweitern und vertiefen noch drei weitere Beiträge die Thematik. Der zweite Teil des Buches bietet sechs ausgefallene Praxisbeispiele (Gottesdienste, Predigten, Projekte) aus den unterschiedlichsten kulturellen Räumen unserer Gesellschaft. Das Buch mit seinen Auseinandersetzungen und ausgefallenen Praxisbeispielen ist eine Festgabe für Prof. Dr. Rolf Zerfaß zum 65. Geburtstag.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 172 Seiten, Klebebindung
Erschienen: München 1999
ISBN: 978-3-7698-1192-6


 

 

 

Predigt

Predigt als offenes Kunstwerk.
Homiletik und Rezeptionsästhetik

Erich Garhammer / Heinz-Günther Schöttler (Hgg.)

Die Metapher vom "offenen Kunstwerk" (Umberto Eco) in der Homiletik entdeckt neu den Kommunikationsprozeß des Predigens und ermutigt Hörer/-innen und Prediger/-innen zur gemeinsamen Inspriration. Sie unterstreicht die große Bedeutung der Hörer/-innen und entlastet entsprechend die Prediger/-innen in ihrer "Verkündigungs-Verantwortlichkeit". Die Eco'sche Metapher verteidigt aber auch die "Interpretationshoheit" der Hörer/-innen gegen alle Bemächtigungswünsche von seiten der Prediger/-innen. Der rezeptionsästhetische Ansatz in der Homiletik impliziert eine Predigt, die von der HörerIn nicht nur weiß, sondern sie auch vorsieht. Sie läßt Zwischenräume für die jeweiligen Lebensräume und befähigt so die HörerIn, die Predigt als Impuls zu neuer Lebensintensivierung zu nutzen.
Der Gedanke vom "offenen Kunstwerk" in der Homiletik wirft eine Reihe von innovativen Fragen auf:
Betreibt die Homiletik Wissenschaft oder Kunstlehre? Wie verhält sich das Konzept der "Predigt im Gottesdienst als offenes Kunstwerk" zu den Konzepten von Evangelisierung und Inkulturation? Taugt dieser Ansatz zur Predigtanalyse (sprachwissenschaftlich)? Vermag er die Predigtvorbereitung oder das Predigtnachgespräch zu inspirieren? Könnte er zu einer neuen Kultur des Gottesdienstes insgesamt und zu einer neuen Bestimmung der Rolle der Predigt im Ganzen des Gottesdienstes führen?
Herausgeber und Autoren/-innen untersuchen in 10 Beiträgen Konsequenzen für die homiletische Theoriebildung.

Format: 24,0 x 16,0, ca. 204 Seiten, Klebebindung
Erschienen: München 1998
ISBN: 978-3-7698-1132-2